Dienstag, 24. Januar 2017

Kreative Löcher

Ich komme gerade aus einer mittelschweren kreativen Krise (Ich bin noch in der Erholungsphase). Es fällt einem nichts ein, das was gemacht wird gefällt nicht und sowieso ist alles was sonst mit Spaß und Erfolg erfüllt ist aus einmal wertlos, im eigenen Kopf versteht sich ... oder doch irgendwie überall. Im Herz und in der Magengegend und man fühlt sich einfach nur traurig. Manche würden jetzt direkt von Depression sprechen, aber ich kenne mich. Ich hab solche Tage, solche Wochen und solche Phasen. Das gehört zu mir und weil ich weiß, dass ich das alles schon mal und nochmal und wieder überstanden habe ... weiß ich das auch jetzt. Allerdings gibt es auch gute Tipps und Tricks mit denen man diese Phase besser übersteht oder verkürzt aber dazu kommen wir gleich.

Mit sich selbst zufrieden sein, das ist ja so das Ding unserer Generation gerade, also zumindest der Versuch und das ewige Predigen davon. Ist aber trotzdem nicht so leicht, merkt wohl jeder.
Ich sehe das ganze mittlerweile ein bisschen anders, beziehungsweise ich merke, dass auch geraden diese Krisen und diese Unzufriedenheit bei mir bewirken, dass ich eben nicht stehen bleibe. Vielleicht löst gerade das auch diese Krisen aus, das Gefühl nicht voran zu kommen oder gar Rückschritte gemacht zu haben (dieses Gefühl hatte ich dieses mal). Und irgendwie irgendwann kann ich mein Selbstmitleid dann nicht mehr sehen und es mobilisieren sich ungeahnte Kräfte, woher die komme ist mir immer noch schleierhaft. Was glaubt ihr warum ich gerade diesen Blogpost schreibe, eben! Genau weil ich gerade dabei bin Dinge zu tu, zu erledigen, keine Zeit zu verschwenden und rumzutrödeln,  es fühlt sich verdammt gut an! Leute die Tipps sind gar nicht so leicht einzuhalten wenn man ins so einer Phase tief drinnen steckt ich weiß aber sie werden automatisch euren Tag verbessern und vielleicht auch euch mobilisieren.

1. Früh aufstehen - am besten so zwischen 6-8 Uhr (falls ihr das nicht sowieso müsst aber auch am Wochenende lohnt sich das, allerdings will ich hier natürlich Niemanden sein Wochenendlangschlafen abquatschen das soll lediglich ein kleiner Tipp sein)

3. Gutes frisches Essen --> selber kochen

4. Sport, am besten am Morgen oder Mittags denn Abends fällt es so viel schwerer sich noch zu überwinden.

5. Mindestens 3 unangenehme Sachen morgens nach dem Frühstück erledigen - Last von den Schultern sage ich euch!

6. Alleine einen Kaffe trinken gehen und zu Fuß hin gehen

7. Sich min 30 Minuten Zeit nehmen um (nachdem die ganzen Pflichten erledigt sind) ein Buch zu lesen zu malen oder bewusst Musik zu hören, danach könnt ihr auch wieder getrost durch euren Instagram Feed scrollen aber ihr werdet euch ganz anders fühlen als sonst

Liebe Leute das wars für heute - wollt ihr mehr sone Kram hier lesen?

Küsse
Nanda

Kommentare:

  1. Oh du sprichst mir aus der Seele! So oder so ähnlich fühle ich auch manchmal. Würde mich freuen mehr solcher Gedanken zu lesen. Das tut irgendwie gut :)

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  2. Ich habe meine schweren Phasen auch mit Depressionen "verwechselt" und bin froh, dass ich (noch) in der Lage bin irgendwann selber da raus zu kommen.
    Ich frag mich, warum "unsere Generation" solche Probleme mit sich selber hat, wo es uns doch so gut geht.

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    1. Liebe, wer auch immer du bist, hi :)
      Das habe ich mich auch schon gefragt und ich glaue ich habe eine Lösung, die ich verstehe und vertrete: Klar geht es uns gut, aber nicht jeder Mensch hält das Gleiche aus. Die Umstände, in denen wir leben, beeinflussen wie schlimm uns etwas vorkommt, glaube ich. Wenn du zum Beispiel immer mit Samthandschuhen angefasst wirst, dann kann auch schon mal ein abgebrochener Fingernagel den Weltuntergang bedeuten. Verstehts du, was ich meine?
      Alles Liebe

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  3. Ich kenne diese Probleme auch und ich finde deine Tipps wirklich hilfreich :)

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  4. Ich kenne diese Phasen auch sehr gut und kann mich mit ein paar Tricks irgendwie auch immer wieder daraus bugsieren. Mir hilft es immer ungemein zu wissen, dass ich Menschen um mich habe, die mich lieben und die mir Halt geben, wenn es mir mal nicht so gut geht.
    Ich liebe es in schwierigen Zeiten die Musik ganz laut aufzudrehen und durch Tanz und Mitsingen alles rauszulassen. Danach fühle ich mich wieder stärker und lebendiger.
    Vielen Dank für deine offenen Worte und dafür dass du deine Gefühle mit uns teilst. Das gibt einem Mut und Inspiration! Liebe Grüße

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  5. Ich wünschte, mich würden solche Tiefphasen auch mal zu irgendetwas mobilisieren, aber sie machen mich eher energielos und schlapp. Dann hilft nicht mal mehr Die Lautstärke beim Musikhören voll aufzudrehen...
    Aber ich habe es genossen darüber zu lesen und es tut gut zu wissen, dassn nicht alle sich verkriechen und unter der Bettdecke verschwinden.

    Ganz viel Liebe, Henriette

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  6. Schöner Beitrag! :)
    Wobei ich auch sehr gerne Mal wieder eine "How To Style" von dir sehen würde *_* vllt overknees, oder hüte oder bunte Socken oder was auch immer dir reinläuft !
    Ich lese immer wieder gern deinen Blog

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